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Massage gegen Schmerzen - Facharzt Friedbert Herm im Interview | fit & gesund

Massagen sind "das Kneten und Berühren des Körpers als medizinische Behandlungsform bei Schmerzen"

- führen aber auch zu einer Entspannung für Geist und Seele.

Bei der Massage werden Muskulatur, Haut und Bindegewebe gedrückt, gedehnt oder auch sanft gestreichelt. Eine angenehme Wirkung auch auf Ihre Psyche.

Eine Behandlung kann sich über den gesamten menschlichen Organismus erstrecken.

Als Ganzkörpermassage oder an speziellen Körperteilen, z.B. als Nackenmassage, Beinmassage oder Armmassage.

Die Reize auf die Muskulatur und die Haut können gegen Verspannungen, Rückenschmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates - wie auch der Wirbelsäule - erfolgreich wirken. Auch bei Verhärtungen wirkt eine Rückenmassage, da die Muskulatur gelockert und damit besser durchblutet wird. Eine Massage als Nackenmassage oder Rückenmassage kann auch gegen Schmerzen wirken, die durch körperliche Fehlhaltungen (z.B. am PC) oder Überlastungen entstehen können!

Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz!

Fragen Sie bei Rückenschmerzen vor einer Rückenmassage besser Ihren Arzt. Bei Schmerzen im Massagebereich oder einigen anderen Beschwerden sollten Sie keine Rückenmassagen wahrnehmen. Auf jeden Fall sollten Sie bei Beschwerden vorher immer Ihre Masseurin oder Masseur informieren. Bei Verspannungen sind Rückenmassagen hingegen eine ideale Behandlung. Verwöhnen Sie Ihren Rücken mit einer sanften Rückenmassage.

Massage als Ganzkörpermassage mit ätherischem Öl.

Bei einer Ganzkörpermassage können Sie zwischen verschiedenen Ölen wählen, je nach Ihrem Empfinden. Eine Ganzkörpermassage beginnt oft an den Beinen, dann werden der Rücken und der Nacken sowie die Arme massiert. Bei Bedarf bleiben bei einer Massage natürlich auch das Gesicht und der Bauch nicht unbehandelt. Eine solche Massage wirkt durchblutungs- und verdauungsfördernd und verbessert das Aussehen der Haut. Eine Ganzkörpermassage ist eine Massage, die in vielen verschiedenen Massagearten durchgeführt werden kann.

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Definition nach WIKIPEDIA

Klassische Massage
Die Klassische oder auch Schwedische Massage wird heutzutage weltweit von Masseuren, Physiotherapeuten und Ärzten praktiziert und ist daher eine der bekanntesten Massageformen.

Indikation
Zu den Indikationen der klassischen Massage zählen Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie die Wirbelsäulen-Syndrome, oder auch posttraumatische Veränderungen. Durch die Reflexbögen können sich Erkrankungen der inneren Organe an der Haut oder den Muskeln zeigen. Ein weiteres Einsatzgebiet der Massage ist die Fachrichtung der Neurologie. Hier lassen sich besonders Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilitätsstörungen behandeln. Hinzu kommen die auf Stress zurückzuführenden psycho-somatischen Krankheitsbilder, die sich hauptsächlich auf das Herz und den Blutkreislauf beziehen.

Kontraindikation
Generell kann man sagen, dass alle akuten Entzündungen ein absolutes "Nein" für Massagen bedeuten. Dazu zählen fieberhafte Erkrankungen und Erkrankungen der Gefäße, da der Körper bereits stark beansprucht ist, und durch die Massage zusätzlich belastet wird. Bei Hauterkrankungen kann der Kontakt zu Verschlechterung der Krankheit, Verschleppung der Keime oder Ansteckung des Therapeuten führen. Ebenso ist bei einer traumatischen Verletzung die Massage wegen des Druckes auf das entsprechende Gewebe (wie z. B. Muskulatur, Knochen) absolut kontraindiziert.

Handgriffe
Die Klassische Massage verfügt über fünf Handgriffe, die aufgrund ihrer Wirkung in den unterschiedlichen Phasen einer Massage angewendet werden.

1. Effleurage (Streichung; von frz. effleurer [eflœ'ʀe] „flüchtig berühren“).
Die Streichung ist der angenehmste und entspannendste Handgriff der Massage. Sie wird vor allem am Anfang zum Verteilen des Öls (oder der Creme) eingesetzt und um die Haut des Patienten an die Hand des Therapeuten zu gewöhnen. Während der Behandlung dient sie als Erholungspause zwischen den stärkeren Griffen. Zum Abschluss der Massage wird die Streichung zur Entspannung der gestressten Muskulatur und Erholung für den Patienten angewendet. Der Rücken des Patienten kann nach der Massage mit Einreibealkohol unter schnellen Streichungen eingerieben werden. Das lockert die Muskulatur und verhindert die Entzündung der Haarwurzel.

2. Petrissage (Knetung, Walkung; von frz. pétrir [pe'tʀiːʀ] „(durch)kneten“)
Haut und Muskulatur werden entweder zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger oder mit der ganzen Hand/beiden Händen gefasst und geknetet bzw. gewalkt. Bei der Knetung wird die Wirkung auf die Muskulatur von den Händen des Therapeuten erzeugt, bei der Walkung geschieht dies durch den Druck des Muskels auf die darunter liegenden Knochen. Beide Griffe werden vor allem verwendet, um Verspannungen zu lösen. Sie wirken auf die Muskulatur und das Unterhautbindegewebe, und verbessern die Durchblutung.

3. Friktion (Reibung; von frz. friction [fʀik'sjɔ~] „Reibung“)
Die Fingerspitzen oder die Handballen führen kleine, kreisende Bewegungen auf dem Muskel aus. Dieser Griff ist sehr effektiv bei Verspannung und Verhärtungen der Muskulatur, muss aber sehr vorsichtig eingesetzt werden, da er sehr kraftvoll ist und starke Schmerzen und evtl. Verletzungen verursachen kann.

4. Tapotement (Klopfung; von frz. tapoter [tapɔ'te] „gegen etw. klopfen; tätscheln“)
Mit der Handkante, der flachen Hand, oder den Fingern werden kurze, schlagende Bewegungen ausgeführt. Diese fördern die periphere Durchblutung, verändern den Tonus der Muskulatur. Wird die Klopfung mit der Hohlhand auf Höhe der Lunge ausgeführt, so verbessert dies die Schleimlösung in der Lunge. Letzteres ist auch als Klopfmassage bekannt.

5. Vibration (Erschütterung; von frz. vibration [vibʀa'sjɔ~] „Schwingung; Zittern“)
Vibrationen werden vom Therapeuten durch so genanntes Muskelzittern erzeugt. Die Fingerspitzen oder die flache Hand werden aufgelegt und der Masseur erzeugt das Muskelzittern. Die Wirkung kann bis in tiefer gelegene Gewebe und Organe reichen. Dieser Handgriff ist lockernd und hat somit unter anderem eine krampflösende Wirkung.

Ganz-/Teilkörpermassage [Bearbeiten]
Man unterscheidet die Massage in Ganz- und Teilkörperbehandlung. Von einer Ganzkörpermassage spricht man, wenn mehr oder weniger alle Körperregionen massiert werden. Dies schließt gewöhnlich Füße, Beine, Arme, Hände, Rücken, Schultern und Nacken ein. Die Massage kann auf die Brust, den Bauch und das Gesicht ausgeweitet werden. Die Ganzkörpermassage wird nur selten als medizinische Therapie verschrieben. Meistens findet man sie mit abgeschwächten Handgriffen als ganzheitliche Massage.
Bei der Teilkörpermassage wird nur ein Körperteil massiert. Beide Beine bzw. beide Arme zählen hier als ein Körperteil. Daraus ergeben sich folgende Teilmassagebereiche: Beine, Rücken (im Liegen und mit freiem Oberkörper), Arme, Brust, Bauch, Gesicht. Jeder Masseur hat seine eigene Art der Massage und wird eine Teilkörpermassage auf die angrenzenden Gebiete ausweiten.

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